Print ist tot
Im Apfelkasten 25 haben wir unter anderem über eBooks und eReader gesprochen. Was dabei nicht so deutlich rüberkam ist die Tatsache das (für mich) Print tot ist, gestorben, aus und vorbei.
Wie erwähnt habe ich seitdem ich einen eReader besitze nur noch eBooks gekauft. Und bin damit sehr zufrieden. Endlich kein überladener Rucksack mehr weil der aktuelle Lesestoff aus Büchern besteht die gefühlt mehrere Kilo wiegen. Ein kleines Stück Technik ist vollkommen ausreichend um die Lektüre für die nächsten Monate vorzuhalten. Außerdem gefallen Funktionen wie Lesezeichen oder Anmerkungen. Keine Post-its mehr - oder gekritzel im Buch.
Über die Preisgestaltung brauchen wir nicht zu diskutieren, die ist teilweise so schlecht und nicht nachvollziehbar das mir regelmäßig übel wird. Bitte nicht falsch verstehen… ich zahle gerne für guten Content. Aber wieso ein eBook gleich viel kostet wie die Printausgabe will mir einfach nicht in den Kopf.
Und seit dem ich ein iPad besitze bin ich benfalls bei Magazinen von Printausgaben zu PDF umgestiegen - oder wo vorhanden auf eine passende iPad App. Vor allem einige Apps bieten doch mehr als die reine PDF Version zu bieten hat. Gestaltung, techn. Möglichkeiten, Videos und wer weis was uns in den nächsten Monaten noch alles erwartet…
Zeitungen gestalten sich etwas anders da viele Printmedien ebenfalls ein gutes Onlineangebot haben. Hier bin ich auf angebotene RSS Feeds umgestiegen und lese Nachrichten mit Hilfe eines RSS Readers auf dem iPad. Auch bieten immer mehr Zeitungen iPad Apps mit entsprechenden Aboangeboten an.
Alle Abos von Printausgaben sind mittlerweile gekündigt und ich bin komplett auf Papierloses lesen umgestiegen - und sehe auch keinen Grund warum nicht.